Gegenseitige Unterstützung in Güte und Frömmigkeit

Unsere heutige Hutbe handelt von der Liebe um Allahs willen.
Liebe ist das reinste und edelste Gefühl, das Allah Taʿālā den Menschen geschenkt hat. Doch wie jedes Gefühl muss auch die Liebe in einem angemessenen Rahmen stattfinden und zu einem rechtmäßigen Zweck dienen. Für einen Mu’min, einen Gläubigen, ist es der Maßstab und der Gipfel der Liebe, Dinge und Menschen nicht aus weltlichen Interessen, sondern um Allahs Wohlgefallen willen zu lieben.
Jemanden um Allahs willen zu lieben bedeutet, den schönen Charakter, den Glauben und das Allah wohlgefällige Verhalten von jemandem zu mögen, unabhängig von seiner Stellung, seinem Besitz, seiner äußeren Schönheit und seinem Ansehen. Diese Liebe ist rein und wahrhaftig. Sie ist nicht auf weltlichen Profit ausgerichtet. Solange Allah Taʿālā die Grundlage dieser Liebe ist, ist sie von Dauer. Das Band dieser Liebe reißt niemals.
Die Liebe um Allahs willen führt dazu, den Geschmack des Glaubens zu kosten. Unser Prophet (s.a.w.) sagte: „Wer diese drei Eigenschaften besitzt, wird den süßen Geschmack des Imans, des Glaubens, finden. (Erstens): Allah und Sein Gesandter sollten einem lieber sein als alles andere. (Zweitens): Man sollte jemanden nur um Allahs willen lieben. (Drittens): Man sollte es verabscheuen, in den Unglauben zurückzufallen, so wie man es verabscheut, ins Feuer geworfen zu werden.” (al-Buchārī, Imān 9)
Einige Anzeichen für die Liebe um Allahs willen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Erstens: Treue. Wer um Allahs willen liebt, lässt seinen Freund nicht im Stich, wenn dieser einen Fehler begeht, sondern zeigt ihm den rechten Weg, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen, und betet für ihn. Wenn er in Not gerät, eilt er ihm zu Hilfe.
Zweitens: Aufrichtigkeit. Man sollte für einen Freund beten und sich um sein Wohl bekümmern, auch wenn dieser nicht zugegen ist.
Außerdem sollte man die Fehler eines Glaubensbruders verbergen, anstatt nach ihnen zu suchen, um Allahs Zufriedenheit zu erlangen.
Die jenseitige Belohnung für Gläubige, die einander mit solchen reinen und aufrichtigen Gefühlen lieben, wird in einem edlen Hadith erklärt, der in Sahīh al-Buchārī und Muslim überliefert wurde. Unser Prophet (s.a.w.) sagte: „Sieben (Klassen von Menschen) wird Allah Taʿālā am Tag der Auferstehung Schatten spenden, an dem es keinen Schatten außer dem Schatten (des Thrones) Allahs geben wird.” Dazu zählen auch „zwei Menschen, die sich um Allahs willen lieben, die aus Liebe zusammenkommen und sich in Liebe wieder trennen”. (al-Buchārī, Azān 36 (660))
Die Liebe um Allahs willen ist eine wahre Liebe, frei von egoistischen und sinnlichen Begierden. Sie ist eines der Zeichen der Vollkommenheit im Glauben. So heißt es in einem Hadith:
„Wer um Allahs willen liebt, um Allahs willen hasst, um Allahs willen gibt und um Allahs willen zurückhält, hat seinen Iman vervollkommnet.” (Abu Dāwūd, Sunna, 4681)
Es gibt bestimmte Dinge, die die Liebe um Allahs willen fördern. Geschenke sind eines davon. Sie spielen eine große Rolle dabei, Freude zu bereiten und Liebe sowie Verbundenheit aufrechtzuerhalten. Selbst ein kleines Geschenk kann dabei helfen, Hass, Groll und Feindschaft zu überwinden. In einem Hadith Scharīf heißt es: „Beschenkt einander und ihr werdet einander lieben!” (al-Buchārī, al-Adab al-mufrad, 594)
Auch die Grüßung des Glaubensbruders ist ein Mittel, um die Liebe zu stärken. Unser Prophet (s.a.w.) sagte: „Ihr werdet nicht ins Paradies eintreten, wenn ihr nicht den Iman verinnerlicht habt. Ihr werdet nicht vollkommen im Glauben sein, wenn ihr einander nicht liebt. Soll ich euch auf etwas hinweisen, das ihr tun könnt, damit ihr einander liebt? Verbreitet den Friedensgruß (den Salām) unter euch!” (Ibn Mādscha, Muqaddima, 68)
Die Folgen einer Liebe, in der keine Zufriedenheit Allahs vorhanden ist und die Menschen in Sünde, Auflehnung und verbotenen Gefühlen vereint, werden in dieser Welt schwer sein und im Jenseits zu schweren Qualen und Gewissensbissen führen. Allah beschreibt die jenseitige Situation derer, die durch solche Bande der Liebe Freundschaften schließen wie folgt: „Die Freunde, (die sich in Sünde und Unglauben vereinen) werden an jenem Tag einer des anderen Feind sein, außer denen, die Taqwā (Gottesfurcht) zeigen.” (az-Zuchruf, 43:67)

Liebe um Allahs willen

Unsere heutige Hutbe handelt von der Liebe um Allahs willen.
Liebe ist das reinste und edelste Gefühl, das Allah Taʿālā den Menschen geschenkt hat. Doch wie jedes Gefühl muss auch die Liebe in einem angemessenen Rahmen stattfinden und zu einem rechtmäßigen Zweck dienen. Für einen Mu’min, einen Gläubigen, ist es der Maßstab und der Gipfel der Liebe, Dinge und Menschen nicht aus weltlichen Interessen, sondern um Allahs Wohlgefallen willen zu lieben.
Jemanden um Allahs willen zu lieben bedeutet, den schönen Charakter, den Glauben und das Allah wohlgefällige Verhalten von jemandem zu mögen, unabhängig von seiner Stellung, seinem Besitz, seiner äußeren Schönheit und seinem Ansehen. Diese Liebe ist rein und wahrhaftig. Sie ist nicht auf weltlichen Profit ausgerichtet. Solange Allah Taʿālā die Grundlage dieser Liebe ist, ist sie von Dauer. Das Band dieser Liebe reißt niemals.
Die Liebe um Allahs willen führt dazu, den Geschmack des Glaubens zu kosten. Unser Prophet (s.a.w.) sagte: „Wer diese drei Eigenschaften besitzt, wird den süßen Geschmack des Imans, des Glaubens, finden. (Erstens): Allah und Sein Gesandter sollten einem lieber sein als alles andere. (Zweitens): Man sollte jemanden nur um Allahs willen lieben. (Drittens): Man sollte es verabscheuen, in den Unglauben zurückzufallen, so wie man es verabscheut, ins Feuer geworfen zu werden.” (al-Buchārī, Imān 9)
Einige Anzeichen für die Liebe um Allahs willen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Erstens: Treue. Wer um Allahs willen liebt, lässt seinen Freund nicht im Stich, wenn dieser einen Fehler begeht, sondern zeigt ihm den rechten Weg, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen, und betet für ihn. Wenn er in Not gerät, eilt er ihm zu Hilfe.
Zweitens: Aufrichtigkeit. Man sollte für einen Freund beten und sich um sein Wohl bekümmern, auch wenn dieser nicht zugegen ist.
Außerdem sollte man die Fehler eines Glaubensbruders verbergen, anstatt nach ihnen zu suchen, um Allahs Zufriedenheit zu erlangen.
Die jenseitige Belohnung für Gläubige, die einander mit solchen reinen und aufrichtigen Gefühlen lieben, wird in einem edlen Hadith erklärt, der in Sahīh al-Buchārī und Muslim überliefert wurde. Unser Prophet (s.a.w.) sagte: „Sieben (Klassen von Menschen) wird Allah Taʿālā am Tag der Auferstehung Schatten spenden, an dem es keinen Schatten außer dem Schatten (des Thrones) Allahs geben wird.” Dazu zählen auch „zwei Menschen, die sich um Allahs willen lieben, die aus Liebe zusammenkommen und sich in Liebe wieder trennen”. (al-Buchārī, Azān 36 (660))
Die Liebe um Allahs willen ist eine wahre Liebe, frei von egoistischen und sinnlichen Begierden. Sie ist eines der Zeichen der Vollkommenheit im Glauben. So heißt es in einem Hadith:
„Wer um Allahs willen liebt, um Allahs willen hasst, um Allahs willen gibt und um Allahs willen zurückhält, hat seinen Iman vervollkommnet.” (Abu Dāwūd, Sunna, 4681)
Es gibt bestimmte Dinge, die die Liebe um Allahs willen fördern. Geschenke sind eines davon. Sie spielen eine große Rolle dabei, Freude zu bereiten und Liebe sowie Verbundenheit aufrechtzuerhalten. Selbst ein kleines Geschenk kann dabei helfen, Hass, Groll und Feindschaft zu überwinden. In einem Hadith Scharīf heißt es: „Beschenkt einander und ihr werdet einander lieben!” (al-Buchārī, al-Adab al-mufrad, 594)
Auch die Grüßung des Glaubensbruders ist ein Mittel, um die Liebe zu stärken. Unser Prophet (s.a.w.) sagte: „Ihr werdet nicht ins Paradies eintreten, wenn ihr nicht den Iman verinnerlicht habt. Ihr werdet nicht vollkommen im Glauben sein, wenn ihr einander nicht liebt. Soll ich euch auf etwas hinweisen, das ihr tun könnt, damit ihr einander liebt? Verbreitet den Friedensgruß (den Salām) unter euch!” (Ibn Mādscha, Muqaddima, 68)
Die Folgen einer Liebe, in der keine Zufriedenheit Allahs vorhanden ist und die Menschen in Sünde, Auflehnung und verbotenen Gefühlen vereint, werden in dieser Welt schwer sein und im Jenseits zu schweren Qualen und Gewissensbissen führen. Allah beschreibt die jenseitige Situation derer, die durch solche Bande der Liebe Freundschaften schließen wie folgt: „Die Freunde, (die sich in Sünde und Unglauben vereinen) werden an jenem Tag einer des anderen Feind sein, außer denen, die Taqwā (Gottesfurcht) zeigen.” (az-Zuchruf, 43:67)

EID MUBARAK – DAS RAMADANFEST

WIE VERRICHTET MAN DAS FESTGEBET? Das Festgebet (Salāt al-ʿĪd) ist ein Gebet mit zwei Rakʿa, das am Morgen des Festtages verrichtet wird. Die drei zusätzlichen Takbīr in den jeweils beiden Rakʿat des Festgebetes werden als „Takbīr az-Zawāʾid“ bezeichnet. Diese Takbīr sind wādschib und werden in der ersten Rakʿa vor der Rezitation (al-Qirāʾa) gemacht und in […]

DIE QADR-NACHT

DER HOHE WERT DER QADR-NACHT Die edlen Sahāba (Gefährten des Propheten) freuten sich über nichts anderes so sehr, wie über den 3. Vers der Sure al-Qadr (sinngemäß): “Die Qadr-Nacht ist besser als tausend Monate.” Unser Prophet sallallāhu alayhi wa sallam erzählte seinen Sahāba von vier Menschen der Banū Israil (der Söhne Israels). Diese hatten achtzig […]

Die Qadr-Nacht (Laylat al-Qadr)

Verehrte Muslime!
In diesem Jahr werden wir in der Nacht vom Montag, dem 16. März, auf den Dienstag mit der Laylat al-Qadr, der Nacht der Bestimmung, beehrt. Daher geht es in unserer heutigen Hutbe um die Bedeutung dieser Nacht.
Die Qadr-Nacht ist neben dem gesegneten Monat Ramadan eine der großen Segnungen, die der Umma Muhammads (s.a.w.) zuteilgeworden sind. In dieser Nacht wurde der heilige Koran herabgesandt. Darin wird sie in einer ihr gewidmeten eigenständigen Sure wie folgt beschrieben: „Wahrlich, Wir haben ihn (den Koran) in der Qadr-Nacht herabgesandt. Und was lässt dich wissen, was die Qadr-Nacht ist? Die Qadr-Nacht ist besser als tausend Monate. Die Engel und der Rūh (Dschabrāil) steigen in ihr mit der Erlaubnis ihres Herrn mit jeder Angelegenheit herab. Frieden ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung.“ (Sure al-Qadr, 97:1-5)
Lasst uns kurz die Besonderheiten der Qadr-Nacht betrachten, die in dieser Sure beschrieben werden!
In dieser Nacht wurde das schönste aller Worte, das Wort Allahs, der heilige Koran, offenbart. Er ist eine Quelle der Rechtleitung für die Gottesfürchtigen und eine Quelle der Heilung und Barmherzigkeit für die Gläubigen. Insofern ist die Qadr-Nacht kein gewöhnlicher Zeitabschnitt, sondern eine Nacht der Auferstehung, des Erwachens und der Rechtleitung.
Es heißt, die Belebung der Qadr-Nacht mit Ibādāt sei besser als tausend Monate, was einer Zeitspanne von 83 Jahren und 4 Monaten gleichkommt. Dies entspricht in etwa der Lebensspanne eines Menschen.
Es wird berichtet, dass die Engel und der Rūh, also Dschabrāīl (a.s.), in dieser Nacht auf die Erde herabsteigen. So finden unsere Seelen, die das ganze Jahr über den Angriffen des Schaytan ausgesetzt waren und leiden mussten, in ihrer Gegenwart Frieden.
Von der Abenddämmerung bis zur Imsāk-Zeit, also bis zum Morgengrauen, herrscht Frieden. Einer anderen Überlieferung zufolge grüßen Engel in dieser Zeit die Gläubigen mit dem Friedensgruß „Salām“.
All diese Besonderheiten gelten zweifellos für Muslime, die den Wert der Qadr-Nacht kennen, die aus der Ghafla, dem Dämmerschlaf, erwacht, diese Nacht mit Ibādāt verbringen, Tränen der Reue über ihre Sünden vergießen und im Bewusstsein ihrer Bedürftigkeit vor Allahs Hilfe ihre Hände zum Gebet erheben und ihn anflehen.
Unser Prophet (s.a.w.) sagte dazu: „Wer auch immer in der Nacht der Bestimmung im Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Belohnung (zum Gebet) aufsteht, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (al-Buchārī, Sawm, 11 (1901))
Unsere Mutter Ā‘ischa (r. anhā) berichtet: „Ich sagte: ‚O Rasūlullāh, wenn ich wüsste, welche Nacht die Qadr-Nacht ist, wie sollte ich dann beten?‘ Der Gesandte Allahs (s.a.w.) antwortete: ‚Sprich die folgende Dua: ‚O Allah, Du bist wahrlich Allvergebend, Du liebst es, zu vergeben. So vergib mir!‘“ (Musnad Ahmad, 6/171, (25384))
Dieser Rat gilt für die gesamte Umma des Propheten bis zum Jüngsten Tag.
Liebe Muslime!
Allah Taʿālā hat aus Weisheit gewisse Dinge vor Seinen Dienern verborgen. Dazu gehören zum Beispiel der Zeitpunkt, zu dem am Freitag Bittgebete erhört werden, der Zeitpunkt des Todes eines Menschen und die Endzeit. Auch die Qadr-Nacht gehört dazu. Wäre sie eindeutig festgelegt worden, würden manche Menschen ihre Ibādāt ausschließlich auf diese Nacht beschränken und in anderen Zeiten der Gebetsträgheit verfallen. Zwar ist der Lohn für die Ibādāt in dieser Nacht größer, doch die Sünden für vorsätzliche Auflehnung wären ebenso schwerwiegend.
In den Hadithen unseres Propheten (s.a.w.) wird überliefert, dass die Qadr-Nacht in einer der ungeraden Nächte der letzten zehn Tage des Ramadan stattfindet.
Da viele Gelehrte es für sehr wahrscheinlich hielten, dass die 27. Nacht des Monats Ramadan die Qadr-Nacht ist, pflegten sie diese Nacht immer besonders zu feiern. Darüber hinaus sollte man versuchen, auch die anderen Nächte mit derselben Intention zu begehen. Große muslimische Persönlichkeiten haben mit den folgenden Worten auf diese Tatsache hingewiesen: „Erkenne in jedem, den du siehst, den (Propheten) Hidr und betrachte jede Nacht als Laylat al-Qadr.“

Die Zakat

Verehrte Muslime!
Unsere Hutba handelt von dem Wert der Hafizul Kuran bei Allah, also von dem Wert jener bei ALLAH, die den Kur’an-ı Kerim vollständig auswendig gelernt haben.
Geschätzte Brüder, so wie Rasülullah (s.a.v.), im Vergleich zu den anderen Propheten wertvoller ist, so ist auch der Kur’an-ı Kerim im Vergleich zu den anderen von Allahü Teala herabgesadten Büchern wertvoller. Diese hohe Bedeutung des Kuran-i Kerims wird von Allah-ü Teala in einem Seiner Ayets wie folgt erläutert: „Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“
Verehrte Brüder, es ist uns Menschen nicht möglich, die Tugenden des Kur’an-ı Kerim vollständig aufzuzählen. Er ist ein Wort, das den Menschen die Wahrheit aufzeigt und diese von Lügen und Irreführung klar unterscheidet, und ein starkes Seil Allahs, an dem wir uns festhalten müssen. Allah-ü Teala hat ihn zu einem Heilmittel für die Leidenden, zu einer Politur der mit Sünden befleckten Herzen, zu einer Lektion für die Lernwilligen, zu einem Wegweiser und auch einer Quelle der Inspiration für die Gläubigen gemacht. Der Kur’an-ı Kerim ist das größte der von Allah geoffenbarten Bücher, ein Licht, das seinesgleichen sucht, ein Beweis, in dem die Seelen Heilung und die Herzen Beruhigung finden. Es gibt kein anderes Buch, das mächtiger als seine Eloquenz, erhabener als seine Beredsamkeit, schöner als seine Ausdrücke und süßer als seine Rezitation ist. Wer sich an ihn hält, hat den rechten Weg gefunden, und wer von ihm abweicht, ist von der Pforte der Huld Allahs vertrieben worden.
Je mehr man sich mit dem Heiligen Qur’an beschäftigt, desto mehr materielle und spirituelle Vorteile erhält man. Denn in einem Hadith heißt es wie folgt: „Nur diese beiden Menschen werden beneidet: Der eine ist derjenige, dem Allah den Koran gegeben hat und der Tag und Nacht damit beschäftigt ist; der andere ist derjenige, dem Allah Reichtum gegeben hat und der ihn Tag und Nacht auf dem Weg Allahs ausgibt.“
Aus diesem Grund ist jeder, der sagt, er oder sie sei ein Gläubiger, ein Diener bzw. eine Dienerin Allahs und gleichzeitig Ummah Seines Gesandten, ist verpflichtet, sich für den heiligen Koran zu interessieren, ihn zu lernen und ihn so umfassend wie möglich zu lernen und auch zu lehren.
Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die das Wort unseres Schöpfers nicht nur rezitieren, sondern es auch von Anfang bis Ende auswendig lernen und somit zum HAFIZUL KURAN werden und diese Offenbarung somit in ihrem Geist, Herzen und Verstand lebendig halten. Diese Muslime und Musliminnen sind diejenigen, die zu beneiden sind.
Die Hafiz-Lehre begann in dem als Daru’l-Erkâm bezeichneten Haus des Erkam r.a. in Mekke-i Mükerreme, unmittelbar nach der ersten Offenbarung. Später wurde eine große Anzahl Ashab-ı Suffe (also die ehrenvollen Gefährten von Resulullah s.a.v.) als Hafiz-ı Qur’ân neben der Masjid-i Nebevi in Madinah-i Munawwara ausgebildet. Die Ashab-ı Suffe waren ständig mit dem Lesen und Rezitieren des heiligen Korans beschäftigt. Sie verbrachten die meiste Zeit in der Gegenwart unseres Propheten (s.a.v.) und studierten den heiligen Koran und das in ihm offenbarte Wissen. Sie beschäftigten sich weder mit dem Handeln, der Kunst oder der Landwirtschaft, noch mit irgendeiner Form von materiellem Erwerb, sondern lernten nur den heiligen Koran und dessen Wissen. Sie waren in den geistigen und selischen Genuss des heiligen Korans gekommen. Ihr Lebensunterhalt wurde vom Propheten (s.a.v.) und anderen Gefährten bestritten. Die Ashâbi Suffe, die in einer bescheidenen und sehr erleuchteten Atmosphäre fortgebildet wurden, zählten über 400 Mitglieder.

Aus ihrer Mitte gingen die ersten Huffaz hervor. Sie waren es, die es pflegten, die ersten Ayets auswendig zu lernen. Dabei waren sie so sorgfältig, dass sie mit dem Auswendiglernen von weiteren Ayets erst begannen, nachdem sie die Bedeutung, Gebote und Verbote der bereits eingeprägten vollkommen beherrschten. Auf diese Weise waren zu Beginn des Islams Hunderte von Hafizu’l Qur’ân herangewachsen.
Diejenigen, die den Koran auswendig lernten und ihn an andere weitergaben, wurden als „Kurrâ“ bezeichnet und die damals in diesen Personen sichtbar gewordene Liebe zum Koran (d.h. die Hafiz-Schule/medrese) wird auch heute noch, ununterbrochen in gleicher Weise fortgesetzt.
Als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich lehren wir seit Jahren nicht nur die heilige Religion des Islams in der Linie der Ahli Sunnah wa’l Jama’at den jungen Muslimen und Musliminnen, die hier in Europa geboren und aufgewachsen sind, sondern bilden auch viele junge Hafiz-Hodscha-Gelehrte aus. Dabei werden diesen jungen Menschen, die das Interesse und die Neigung dazu haben, die ulûmu âliyye, d.h. die hohen religiöse Wissenschaften, beigebracht.

In dieser Hinsicht verkündet Ebu’l Faruk Süleyman Hilmi Tunahan kuddise sirruh, ein großer Muderris und ein Kamil und Mükemmil Murshid, die folgende Feststellung:
„Ich beglückwünsche euch Kinder. Während eure Altersgenossen ihren Begierden verfallen sind und ihren Trieben und Gelüsten folgen, seid ihr mit der Aneignung vom Koranwissen beschäftigt. Mit dem, was ihr hier lernt, bereitet ihr euch darauf vor, die Nachkommen der Ümmeti Muhammed aus dem (seelischen) Sumpf zu retten. Dies ist eine unbeschreiblich erhabene Pflicht… Ich schwöre bei Allah, Kinder, ihr seid die wertvollsten Menschen dieser Welt und die Sprösslinge des Gartens von Hatemu’s-Saade. Möget ihr alle ein Andenken (Geschenk) für die Ummah Muhammad sein.“ Mit diesen Wörtern ermutigte er seine Schüler, dem Heiligen Koran mit aller Kraft zu dienen.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich verkünden zu dürfen, dass ein aufgearbeitetes Programm zur Ausbildung der männlichen Hafiz-Gruppe, in unseren Räumlichkeiten in Parndorf (nähe Wien) , und der weiblichen Hafizah-Gruppe, in unserem Institut in Gramat, weiter seine Hafizschüler lehrt.
Motivieren sie bitte Ihre Söhne, Töchter und Enkelkinder im Rahmen dieses Programms ein Hafiz bzw. eine Hafiza zu werden, denn In einem Hadith spricht Rasülullah (s.a.v.):
„Wer auch immer den Koran liest, ihn auswendig lernt und das, was er erlaubt, als erlaubt und das, was er nicht erlaubt, als nicht erlaubt akzeptiert, den wird Allah ins Cennet bringen. Außerdem wird er zum Fürsprecher für zehn Menschen aus seiner Familie gemacht, die alle der Cehennem unterworfen werden.“

Zum Abschluss unserer Hutbe möchte ich Ihnen ein weiteres Hadith unseres ehrenvollen Propheten s.a.v. mitteilen:
„Die Ehrwürdigsten meiner Umma sind diejenigen, die den Koran auswendig lernen.“

Wert der Hafizul Kuran bei Allah

Verehrte Muslime!
Unsere Hutba handelt von dem Wert der Hafizul Kuran bei Allah, also von dem Wert jener bei ALLAH, die den Kur’an-ı Kerim vollständig auswendig gelernt haben.
Geschätzte Brüder, so wie Rasülullah (s.a.v.), im Vergleich zu den anderen Propheten wertvoller ist, so ist auch der Kur’an-ı Kerim im Vergleich zu den anderen von Allahü Teala herabgesadten Büchern wertvoller. Diese hohe Bedeutung des Kuran-i Kerims wird von Allah-ü Teala in einem Seiner Ayets wie folgt erläutert: „Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“
Verehrte Brüder, es ist uns Menschen nicht möglich, die Tugenden des Kur’an-ı Kerim vollständig aufzuzählen. Er ist ein Wort, das den Menschen die Wahrheit aufzeigt und diese von Lügen und Irreführung klar unterscheidet, und ein starkes Seil Allahs, an dem wir uns festhalten müssen. Allah-ü Teala hat ihn zu einem Heilmittel für die Leidenden, zu einer Politur der mit Sünden befleckten Herzen, zu einer Lektion für die Lernwilligen, zu einem Wegweiser und auch einer Quelle der Inspiration für die Gläubigen gemacht. Der Kur’an-ı Kerim ist das größte der von Allah geoffenbarten Bücher, ein Licht, das seinesgleichen sucht, ein Beweis, in dem die Seelen Heilung und die Herzen Beruhigung finden. Es gibt kein anderes Buch, das mächtiger als seine Eloquenz, erhabener als seine Beredsamkeit, schöner als seine Ausdrücke und süßer als seine Rezitation ist. Wer sich an ihn hält, hat den rechten Weg gefunden, und wer von ihm abweicht, ist von der Pforte der Huld Allahs vertrieben worden.
Je mehr man sich mit dem Heiligen Qur’an beschäftigt, desto mehr materielle und spirituelle Vorteile erhält man. Denn in einem Hadith heißt es wie folgt: „Nur diese beiden Menschen werden beneidet: Der eine ist derjenige, dem Allah den Koran gegeben hat und der Tag und Nacht damit beschäftigt ist; der andere ist derjenige, dem Allah Reichtum gegeben hat und der ihn Tag und Nacht auf dem Weg Allahs ausgibt.“
Aus diesem Grund ist jeder, der sagt, er oder sie sei ein Gläubiger, ein Diener bzw. eine Dienerin Allahs und gleichzeitig Ummah Seines Gesandten, ist verpflichtet, sich für den heiligen Koran zu interessieren, ihn zu lernen und ihn so umfassend wie möglich zu lernen und auch zu lehren.
Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die das Wort unseres Schöpfers nicht nur rezitieren, sondern es auch von Anfang bis Ende auswendig lernen und somit zum HAFIZUL KURAN werden und diese Offenbarung somit in ihrem Geist, Herzen und Verstand lebendig halten. Diese Muslime und Musliminnen sind diejenigen, die zu beneiden sind.
Die Hafiz-Lehre begann in dem als Daru’l-Erkâm bezeichneten Haus des Erkam r.a. in Mekke-i Mükerreme, unmittelbar nach der ersten Offenbarung. Später wurde eine große Anzahl Ashab-ı Suffe (also die ehrenvollen Gefährten von Resulullah s.a.v.) als Hafiz-ı Qur’ân neben der Masjid-i Nebevi in Madinah-i Munawwara ausgebildet. Die Ashab-ı Suffe waren ständig mit dem Lesen und Rezitieren des heiligen Korans beschäftigt. Sie verbrachten die meiste Zeit in der Gegenwart unseres Propheten (s.a.v.) und studierten den heiligen Koran und das in ihm offenbarte Wissen. Sie beschäftigten sich weder mit dem Handeln, der Kunst oder der Landwirtschaft, noch mit irgendeiner Form von materiellem Erwerb, sondern lernten nur den heiligen Koran und dessen Wissen. Sie waren in den geistigen und selischen Genuss des heiligen Korans gekommen. Ihr Lebensunterhalt wurde vom Propheten (s.a.v.) und anderen Gefährten bestritten. Die Ashâbi Suffe, die in einer bescheidenen und sehr erleuchteten Atmosphäre fortgebildet wurden, zählten über 400 Mitglieder.

Aus ihrer Mitte gingen die ersten Huffaz hervor. Sie waren es, die es pflegten, die ersten Ayets auswendig zu lernen. Dabei waren sie so sorgfältig, dass sie mit dem Auswendiglernen von weiteren Ayets erst begannen, nachdem sie die Bedeutung, Gebote und Verbote der bereits eingeprägten vollkommen beherrschten. Auf diese Weise waren zu Beginn des Islams Hunderte von Hafizu’l Qur’ân herangewachsen.
Diejenigen, die den Koran auswendig lernten und ihn an andere weitergaben, wurden als „Kurrâ“ bezeichnet und die damals in diesen Personen sichtbar gewordene Liebe zum Koran (d.h. die Hafiz-Schule/medrese) wird auch heute noch, ununterbrochen in gleicher Weise fortgesetzt.
Als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich lehren wir seit Jahren nicht nur die heilige Religion des Islams in der Linie der Ahli Sunnah wa’l Jama’at den jungen Muslimen und Musliminnen, die hier in Europa geboren und aufgewachsen sind, sondern bilden auch viele junge Hafiz-Hodscha-Gelehrte aus. Dabei werden diesen jungen Menschen, die das Interesse und die Neigung dazu haben, die ulûmu âliyye, d.h. die hohen religiöse Wissenschaften, beigebracht.

In dieser Hinsicht verkündet Ebu’l Faruk Süleyman Hilmi Tunahan kuddise sirruh, ein großer Muderris und ein Kamil und Mükemmil Murshid, die folgende Feststellung:
„Ich beglückwünsche euch Kinder. Während eure Altersgenossen ihren Begierden verfallen sind und ihren Trieben und Gelüsten folgen, seid ihr mit der Aneignung vom Koranwissen beschäftigt. Mit dem, was ihr hier lernt, bereitet ihr euch darauf vor, die Nachkommen der Ümmeti Muhammed aus dem (seelischen) Sumpf zu retten. Dies ist eine unbeschreiblich erhabene Pflicht… Ich schwöre bei Allah, Kinder, ihr seid die wertvollsten Menschen dieser Welt und die Sprösslinge des Gartens von Hatemu’s-Saade. Möget ihr alle ein Andenken (Geschenk) für die Ummah Muhammad sein.“ Mit diesen Wörtern ermutigte er seine Schüler, dem Heiligen Koran mit aller Kraft zu dienen.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich verkünden zu dürfen, dass ein aufgearbeitetes Programm zur Ausbildung der männlichen Hafiz-Gruppe, in unseren Räumlichkeiten in Parndorf (nähe Wien) , und der weiblichen Hafizah-Gruppe, in unserem Institut in Gramat, weiter seine Hafizschüler lehrt.
Motivieren sie bitte Ihre Söhne, Töchter und Enkelkinder im Rahmen dieses Programms ein Hafiz bzw. eine Hafiza zu werden, denn In einem Hadith spricht Rasülullah (s.a.v.):
„Wer auch immer den Koran liest, ihn auswendig lernt und das, was er erlaubt, als erlaubt und das, was er nicht erlaubt, als nicht erlaubt akzeptiert, den wird Allah ins Cennet bringen. Außerdem wird er zum Fürsprecher für zehn Menschen aus seiner Familie gemacht, die alle der Cehennem unterworfen werden.“

Zum Abschluss unserer Hutbe möchte ich Ihnen ein weiteres Hadith unseres ehrenvollen Propheten s.a.v. mitteilen:
„Die Ehrwürdigsten meiner Umma sind diejenigen, die den Koran auswendig lernen.“

Die Barāʾa-Nacht

Verehrte Muslime!

In unserer heutigen Hutbe geht es um die Bedeutung der Duʿā, des Bittgebets.

Duʿā bedeutet wörtlich „bitten”. Im Islam bedeutet es Allah in Demut und Bescheidenheit anzuflehen und Ihn um etwas zu bitten.

Jeder, der in Not ist, bittet den Stärkeren und Wohlhabenderen um Hilfe. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass selbst die reichsten und mächtigsten Menschen angesichts eines einfachen Virus hilflos sind und Menschen um Hilfe bitten, die schwächer sind als sie.

Warum sollte der Mensch, der in seinem begrenzten Leben, auf die Hilfe anderer angewiesen ist, nicht auf dieser Erde und im Jenseits Allah Taʿālā, den Allmächtigen, bitten und von Ihm Hilfe erflehen?

Die Duʿā ist auch eine Form der Anbetung, da sich der Mensch dadurch zu seiner Hilflosigkeit bekennt und sich auf Allahs Barmherzigkeit verlässt. Somit erfüllt er seine Pflicht als Diener. Der Gesandte Allahs (s.a.w.) wies in einem Hadith Scharīf auf die Bedeutung dieses Themas hin, indem er sagte: „Die Duʿā ist die Essenz der Anbetung.” (at-Tirmidhī, 3371)

In einem edlen Ayat sagt Allah Taʿālā: „Und euer Rabb (euer Herr) sprach: ,Bittet Mich, so erhöre Ich euch. Wahrlich, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eintreten.” (Al-Ghāfir, 40:60)

Einige Exegeten sagen, dass das Bittgebet auch eine Form der Anbetung ist, da im besagten Koranvers unmittelbar nach der Aufforderung zum Bittgebet die Anbetung erwähnt wird.

Im selben Ayat wird zum Ausdruck gebracht, dass die Bittgebete nicht unbeantwortet bleiben, sondern dass sie erhört werden. Die Exegeten erklären das Erhören wie folgt: „Jeder Gläubige, der zu Allah betet und etwas von Ihm erbittet, erhält von Allah, was er erbittet. Wenn diese Bitte mit der Vorsehung vereinbar ist, wird sie in dieser Welt erfüllt. Wenn nicht, wird sie für das Jenseits aufbewahrt und dort erfüllt. Aber sie bleibt nicht unbeantwortet.“ (Rūh al-bayan, al-Ghāfir, Ayat 60)

Damit die Duʿā erhört wird, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Einige davon sind:

Vor dem Bittgebet muss man für seine Sünden Buße tun. Man muss sich mit dem versöhnen, dessen Recht man verletzt hat. Man muss seinen Magen vor Haram-Nahrung schützen und darf nicht lügen. Zudem muss man sich mit aufrichtigem Herzen an Allah wenden und ihn innig bitten.

Unser Prophet (s.a.w.) sagte zu Saʿd ibn Abī Waqqās: „O Saʿd! Hüte dich vor Harām (vor dem Verbotenen). Denn wenn sich ein Bissen von Verbotenem im Magen (eines Menschen) befindet, wird sein Bittgebet vierzig Tage lang nicht erhört.” (Scharh Schir’at al-Islām, S. 163)

Außerdem sollte man das Zeitfenster und den Ort so wählen, dass das Gebet erhört wird. Dazu gehören, die Zeit unmittelbar vor der Morgendämmerung, der verborgene Moment zwischen dem Aufruf zum Freitagsgebet und dem Sonnenuntergang, die Zeit zwischen dem Ezan und der Iqāma, heilige Tage und Nächte, der Monat Ramadan, die Iftarzeit, der Tag vor den beiden Festen, die Festnächte, die Zeit nach dem Rezitieren oder der vollständigen Durchlesung des Korans, Momente der Herzensreinheit sowie Zeiten der Krankheit und des Regens.

Über die Menschen, die ins Paradies kommen werden, spricht Allah Taʿālā wie folgt: „Vor der Morgendämmerung bitten sie um Vergebung.” (Az-Zāriyāt, 51:18)

Das Gebet an heiligen Stätten wie der Kaaba und ihrer Umgebung trägt ebenfalls zur Erhörung der Gebete bei.

Allah nicht zu bitten ist ein Zustand der Selbstgenügsamkeit, also das Gefühl, nichts zu brauchen. Allah mag solche Menschen nicht.

So heißt es in einem edlen Ayat: „(Mein geliebter Prophet!) Sprich: ,Mein Herr würde Sich nicht um euch kümmern, wenn nicht euer Bittgebet wäre. Ihr habt (Ihn) ja geleugnet. So wird (eure Strafe) unabwendbar sein.’” (Al-Furqān, 25:77)

DER MONAT RAMADAN

Der ehrenwerte Ḥāfiẓ Abū’l-Faraǧ ʿAbd ar-Raḥmān (rah.) sagte: „Die zwölf Monate des Jahres sind wie die zwölf Söhne von Yaʿqūb (alayhissalām). Und unter diesen Monaten ist der gesegnete Monat Ramadan wie Yūsuf (alayhissalām) unter seinen Brüdern. So wie Yūsuf seinem Vater Yaʿqūb lieber war als die übrigen Söhne, so ist der Monat Ramadan der bei […]

DAS MI‘RADSCH-WUNDER

Unser Prophet sallallāhu ʿalayhi wa sallam wurde eineinhalb Jahre vor der Hidschra in der Nacht zum 27. des Monats Radschab mit dem Buraq vom Masdschid al-Haram zum Masdschid al-Aqsa gebracht. Von dort stieg er mit der Miradsch (eine Art Aufzug) von der Sahra (dem großen Felsen im Masdschid al-Aqsa) in den Himmel auf. Auf jeder […]