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Der Ehrenvolle Monat Radschab

Der ehrenvolle Radschab ist der der „Monat Allahs“ und gehört zu den sogenannten Haram-Monaten. Diesem Zeitraum sollte man fastend begegnen und sich mit viel Anflehung beschäftigen. Für das Fasten am ersten Tag des Monats Radschab erlangt man den Lohn von drei Jahren freiwilligem Fasten, für das Fasten am zweiten Tag den Lohn von zwei Jahren freiwilligem Fasten und für das Fasten am dritten Tag den Lohn von einem Jahr freiwilligem Fasten.

Da der ehrenvolle Monat Radschab Allahs Monat ist, sollte in diesem Monat die Sure al-Ichlās, die nur über Allāhu Taʿālā berichtet, viel rezitiert werden. Insbesondere als Respekterweisung diesem Monat gegenüber sollte man es nicht vernachlässigen, täglich 11-mal die Sure al-Ichlās zu rezitieren sowie die Kalima at-Tawhīd, Istighfar und Salawat aufzusagen.

In der Nacht zum ersten Tag des Radschab kann man ein Tasbih-Gebet verrichten. Auch kann man an diesem Abend das für die ersten zehn Tage des Monats Radschab empfohlene Gebet mit zehn Rakʿāt verrichten. Auf den Kalenderblättern der kommenden Tage wird dieses Gebet erläutert.

Weiterhin gibt es viel Lohn dafür, im Monat Radschab jeden Tag 7-mal die al-Fātiha, gefolgt von 100-mal die Sure al-Ichlās und am Ende erneut 7-mal die Sure al-Fātiha aufzusagen. Des Weiteren sollte man in diesem Monat so viel Hatm al-Anbiyā wie möglich machen und an möglichst vielen Tagen fasten. Diejenigen, die am 13., 14. und 15. Tag dieses Monats fasten, praktizieren die Sunna des Propheten und finden deshalb Genesung von vielen Krankheiten. (Duās und Ibādāt, Fazilet Verlag)

KONJUNKTION, SICHTUNG UND BEGINN DES MONATS RADSCHAB

Die Konjunktion für den Monat Radschab des Hidschri-Mondjahres 1447 ist am Samstag, 20. Dezember, um 2:43 Uhr (MEZ).
Die Sichtung ist am Samstag, 20. Dezember, um 16:57 Uhr (MEZ).
Die Mondsichel wird zuerst vom Südwesten des afrikanischen Kontinents und vom südamerikanischen Kontinent aus in Richtung Westen zu sehen sein.
Somit ist Sonntag, der 21. Dezember, der erste Tag des Monats Radschab.

FÜNF DINGE FÜR DIE GLÜCKSELIGKEIT IM DIESSEITS UND IM JENSEITS

Imam Schafiʿī (rah.) sagte: „All die guten Dinge dieser Welt und des Jenseits liegen in diesen fünf Dingen:
• Genügsam (großzügig) sein
• Den Menschen kein Leid zufügen
• Rechtmäßiger (halal) Verdienst
• Stets ehrfürchtig vor Allāhu Taʿālā sein
• In jedem Zustand mit Allahs Bestimmung zufrieden sein.

20. Dezember 2025, Fazilet Kalender