Das Freitagsgebet –
Spiritualität und Gemeinschaft vereint

Das Freitagsgebet (Jumuʿa) nimmt im Islam eine besondere Stellung ein. Es ist nicht nur eine wöchentliche Pflichtgebet, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt, Offenheit und sozialen Austausch innerhalb der muslimischen Gemeinschaft.

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Schon zu Beginn der Hidschra – der Auswanderung des Propheten Muhammad (s.a.w.) von Mekka nach Medina – wurde das Freitagsgebet als verbindliche gottesdienstliche Versammlung eingeführt. Es markierte den Beginn eines organisierten, gemeinschaftlichen Glaubenslebens.

Während die fünf täglichen Gebete oft individuell oder in kleinen Gruppen verrichtet werden, ist das Freitagsgebet ein fester Moment der kollektiven Begegnung. Es ruft dazu auf, sich wöchentlich zu versammeln, zuzuhören, nachzudenken und gemeinsam zu beten.
In einer schnelllebigen Welt, in der viele isoliert leben oder kaum zur Ruhe kommen, bietet die Jumuʿaeine wertvolle Gelegenheit zur geistigen Erneuerung und sozialen Verbundenheit.

Der Islam ist keine Religion des Rückzugs, sondern eine Religion der Begegnung.
Die Moschee ist nicht nur ein Gebetsraum, sondern ein Ort des Austauschs, der Offenheit und des Lernens.

Wöchentliche Predigt (Ḫutba) zum Nachlesen

In allen UİKZ-Moscheen wird freitags eine einheitliche Predigt (utba) gehalten, die aktuelle Themen im Licht des Glaubens behandelt.

Hier finden Sie die aktuelle Hutba der Woche: Zum PDF-Download / Online-Lesen