Die Zakat

Verehrte Muslime!
Unsere Hutba handelt von dem Wert der Hafizul Kuran bei Allah, also von dem Wert jener bei ALLAH, die den Kur’an-ı Kerim vollständig auswendig gelernt haben.
Geschätzte Brüder, so wie Rasülullah (s.a.v.), im Vergleich zu den anderen Propheten wertvoller ist, so ist auch der Kur’an-ı Kerim im Vergleich zu den anderen von Allahü Teala herabgesadten Büchern wertvoller. Diese hohe Bedeutung des Kuran-i Kerims wird von Allah-ü Teala in einem Seiner Ayets wie folgt erläutert: „Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“
Verehrte Brüder, es ist uns Menschen nicht möglich, die Tugenden des Kur’an-ı Kerim vollständig aufzuzählen. Er ist ein Wort, das den Menschen die Wahrheit aufzeigt und diese von Lügen und Irreführung klar unterscheidet, und ein starkes Seil Allahs, an dem wir uns festhalten müssen. Allah-ü Teala hat ihn zu einem Heilmittel für die Leidenden, zu einer Politur der mit Sünden befleckten Herzen, zu einer Lektion für die Lernwilligen, zu einem Wegweiser und auch einer Quelle der Inspiration für die Gläubigen gemacht. Der Kur’an-ı Kerim ist das größte der von Allah geoffenbarten Bücher, ein Licht, das seinesgleichen sucht, ein Beweis, in dem die Seelen Heilung und die Herzen Beruhigung finden. Es gibt kein anderes Buch, das mächtiger als seine Eloquenz, erhabener als seine Beredsamkeit, schöner als seine Ausdrücke und süßer als seine Rezitation ist. Wer sich an ihn hält, hat den rechten Weg gefunden, und wer von ihm abweicht, ist von der Pforte der Huld Allahs vertrieben worden.
Je mehr man sich mit dem Heiligen Qur’an beschäftigt, desto mehr materielle und spirituelle Vorteile erhält man. Denn in einem Hadith heißt es wie folgt: „Nur diese beiden Menschen werden beneidet: Der eine ist derjenige, dem Allah den Koran gegeben hat und der Tag und Nacht damit beschäftigt ist; der andere ist derjenige, dem Allah Reichtum gegeben hat und der ihn Tag und Nacht auf dem Weg Allahs ausgibt.“
Aus diesem Grund ist jeder, der sagt, er oder sie sei ein Gläubiger, ein Diener bzw. eine Dienerin Allahs und gleichzeitig Ummah Seines Gesandten, ist verpflichtet, sich für den heiligen Koran zu interessieren, ihn zu lernen und ihn so umfassend wie möglich zu lernen und auch zu lehren.
Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die das Wort unseres Schöpfers nicht nur rezitieren, sondern es auch von Anfang bis Ende auswendig lernen und somit zum HAFIZUL KURAN werden und diese Offenbarung somit in ihrem Geist, Herzen und Verstand lebendig halten. Diese Muslime und Musliminnen sind diejenigen, die zu beneiden sind.
Die Hafiz-Lehre begann in dem als Daru’l-Erkâm bezeichneten Haus des Erkam r.a. in Mekke-i Mükerreme, unmittelbar nach der ersten Offenbarung. Später wurde eine große Anzahl Ashab-ı Suffe (also die ehrenvollen Gefährten von Resulullah s.a.v.) als Hafiz-ı Qur’ân neben der Masjid-i Nebevi in Madinah-i Munawwara ausgebildet. Die Ashab-ı Suffe waren ständig mit dem Lesen und Rezitieren des heiligen Korans beschäftigt. Sie verbrachten die meiste Zeit in der Gegenwart unseres Propheten (s.a.v.) und studierten den heiligen Koran und das in ihm offenbarte Wissen. Sie beschäftigten sich weder mit dem Handeln, der Kunst oder der Landwirtschaft, noch mit irgendeiner Form von materiellem Erwerb, sondern lernten nur den heiligen Koran und dessen Wissen. Sie waren in den geistigen und selischen Genuss des heiligen Korans gekommen. Ihr Lebensunterhalt wurde vom Propheten (s.a.v.) und anderen Gefährten bestritten. Die Ashâbi Suffe, die in einer bescheidenen und sehr erleuchteten Atmosphäre fortgebildet wurden, zählten über 400 Mitglieder.

Aus ihrer Mitte gingen die ersten Huffaz hervor. Sie waren es, die es pflegten, die ersten Ayets auswendig zu lernen. Dabei waren sie so sorgfältig, dass sie mit dem Auswendiglernen von weiteren Ayets erst begannen, nachdem sie die Bedeutung, Gebote und Verbote der bereits eingeprägten vollkommen beherrschten. Auf diese Weise waren zu Beginn des Islams Hunderte von Hafizu’l Qur’ân herangewachsen.
Diejenigen, die den Koran auswendig lernten und ihn an andere weitergaben, wurden als „Kurrâ“ bezeichnet und die damals in diesen Personen sichtbar gewordene Liebe zum Koran (d.h. die Hafiz-Schule/medrese) wird auch heute noch, ununterbrochen in gleicher Weise fortgesetzt.
Als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich lehren wir seit Jahren nicht nur die heilige Religion des Islams in der Linie der Ahli Sunnah wa’l Jama’at den jungen Muslimen und Musliminnen, die hier in Europa geboren und aufgewachsen sind, sondern bilden auch viele junge Hafiz-Hodscha-Gelehrte aus. Dabei werden diesen jungen Menschen, die das Interesse und die Neigung dazu haben, die ulûmu âliyye, d.h. die hohen religiöse Wissenschaften, beigebracht.

In dieser Hinsicht verkündet Ebu’l Faruk Süleyman Hilmi Tunahan kuddise sirruh, ein großer Muderris und ein Kamil und Mükemmil Murshid, die folgende Feststellung:
„Ich beglückwünsche euch Kinder. Während eure Altersgenossen ihren Begierden verfallen sind und ihren Trieben und Gelüsten folgen, seid ihr mit der Aneignung vom Koranwissen beschäftigt. Mit dem, was ihr hier lernt, bereitet ihr euch darauf vor, die Nachkommen der Ümmeti Muhammed aus dem (seelischen) Sumpf zu retten. Dies ist eine unbeschreiblich erhabene Pflicht… Ich schwöre bei Allah, Kinder, ihr seid die wertvollsten Menschen dieser Welt und die Sprösslinge des Gartens von Hatemu’s-Saade. Möget ihr alle ein Andenken (Geschenk) für die Ummah Muhammad sein.“ Mit diesen Wörtern ermutigte er seine Schüler, dem Heiligen Koran mit aller Kraft zu dienen.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich verkünden zu dürfen, dass ein aufgearbeitetes Programm zur Ausbildung der männlichen Hafiz-Gruppe, in unseren Räumlichkeiten in Parndorf (nähe Wien) , und der weiblichen Hafizah-Gruppe, in unserem Institut in Gramat, weiter seine Hafizschüler lehrt.
Motivieren sie bitte Ihre Söhne, Töchter und Enkelkinder im Rahmen dieses Programms ein Hafiz bzw. eine Hafiza zu werden, denn In einem Hadith spricht Rasülullah (s.a.v.):
„Wer auch immer den Koran liest, ihn auswendig lernt und das, was er erlaubt, als erlaubt und das, was er nicht erlaubt, als nicht erlaubt akzeptiert, den wird Allah ins Cennet bringen. Außerdem wird er zum Fürsprecher für zehn Menschen aus seiner Familie gemacht, die alle der Cehennem unterworfen werden.“

Zum Abschluss unserer Hutbe möchte ich Ihnen ein weiteres Hadith unseres ehrenvollen Propheten s.a.v. mitteilen:
„Die Ehrwürdigsten meiner Umma sind diejenigen, die den Koran auswendig lernen.“

Wert der Hafizul Kuran bei Allah

Verehrte Muslime!
Unsere Hutba handelt von dem Wert der Hafizul Kuran bei Allah, also von dem Wert jener bei ALLAH, die den Kur’an-ı Kerim vollständig auswendig gelernt haben.
Geschätzte Brüder, so wie Rasülullah (s.a.v.), im Vergleich zu den anderen Propheten wertvoller ist, so ist auch der Kur’an-ı Kerim im Vergleich zu den anderen von Allahü Teala herabgesadten Büchern wertvoller. Diese hohe Bedeutung des Kuran-i Kerims wird von Allah-ü Teala in einem Seiner Ayets wie folgt erläutert: „Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“
Verehrte Brüder, es ist uns Menschen nicht möglich, die Tugenden des Kur’an-ı Kerim vollständig aufzuzählen. Er ist ein Wort, das den Menschen die Wahrheit aufzeigt und diese von Lügen und Irreführung klar unterscheidet, und ein starkes Seil Allahs, an dem wir uns festhalten müssen. Allah-ü Teala hat ihn zu einem Heilmittel für die Leidenden, zu einer Politur der mit Sünden befleckten Herzen, zu einer Lektion für die Lernwilligen, zu einem Wegweiser und auch einer Quelle der Inspiration für die Gläubigen gemacht. Der Kur’an-ı Kerim ist das größte der von Allah geoffenbarten Bücher, ein Licht, das seinesgleichen sucht, ein Beweis, in dem die Seelen Heilung und die Herzen Beruhigung finden. Es gibt kein anderes Buch, das mächtiger als seine Eloquenz, erhabener als seine Beredsamkeit, schöner als seine Ausdrücke und süßer als seine Rezitation ist. Wer sich an ihn hält, hat den rechten Weg gefunden, und wer von ihm abweicht, ist von der Pforte der Huld Allahs vertrieben worden.
Je mehr man sich mit dem Heiligen Qur’an beschäftigt, desto mehr materielle und spirituelle Vorteile erhält man. Denn in einem Hadith heißt es wie folgt: „Nur diese beiden Menschen werden beneidet: Der eine ist derjenige, dem Allah den Koran gegeben hat und der Tag und Nacht damit beschäftigt ist; der andere ist derjenige, dem Allah Reichtum gegeben hat und der ihn Tag und Nacht auf dem Weg Allahs ausgibt.“
Aus diesem Grund ist jeder, der sagt, er oder sie sei ein Gläubiger, ein Diener bzw. eine Dienerin Allahs und gleichzeitig Ummah Seines Gesandten, ist verpflichtet, sich für den heiligen Koran zu interessieren, ihn zu lernen und ihn so umfassend wie möglich zu lernen und auch zu lehren.
Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die das Wort unseres Schöpfers nicht nur rezitieren, sondern es auch von Anfang bis Ende auswendig lernen und somit zum HAFIZUL KURAN werden und diese Offenbarung somit in ihrem Geist, Herzen und Verstand lebendig halten. Diese Muslime und Musliminnen sind diejenigen, die zu beneiden sind.
Die Hafiz-Lehre begann in dem als Daru’l-Erkâm bezeichneten Haus des Erkam r.a. in Mekke-i Mükerreme, unmittelbar nach der ersten Offenbarung. Später wurde eine große Anzahl Ashab-ı Suffe (also die ehrenvollen Gefährten von Resulullah s.a.v.) als Hafiz-ı Qur’ân neben der Masjid-i Nebevi in Madinah-i Munawwara ausgebildet. Die Ashab-ı Suffe waren ständig mit dem Lesen und Rezitieren des heiligen Korans beschäftigt. Sie verbrachten die meiste Zeit in der Gegenwart unseres Propheten (s.a.v.) und studierten den heiligen Koran und das in ihm offenbarte Wissen. Sie beschäftigten sich weder mit dem Handeln, der Kunst oder der Landwirtschaft, noch mit irgendeiner Form von materiellem Erwerb, sondern lernten nur den heiligen Koran und dessen Wissen. Sie waren in den geistigen und selischen Genuss des heiligen Korans gekommen. Ihr Lebensunterhalt wurde vom Propheten (s.a.v.) und anderen Gefährten bestritten. Die Ashâbi Suffe, die in einer bescheidenen und sehr erleuchteten Atmosphäre fortgebildet wurden, zählten über 400 Mitglieder.

Aus ihrer Mitte gingen die ersten Huffaz hervor. Sie waren es, die es pflegten, die ersten Ayets auswendig zu lernen. Dabei waren sie so sorgfältig, dass sie mit dem Auswendiglernen von weiteren Ayets erst begannen, nachdem sie die Bedeutung, Gebote und Verbote der bereits eingeprägten vollkommen beherrschten. Auf diese Weise waren zu Beginn des Islams Hunderte von Hafizu’l Qur’ân herangewachsen.
Diejenigen, die den Koran auswendig lernten und ihn an andere weitergaben, wurden als „Kurrâ“ bezeichnet und die damals in diesen Personen sichtbar gewordene Liebe zum Koran (d.h. die Hafiz-Schule/medrese) wird auch heute noch, ununterbrochen in gleicher Weise fortgesetzt.
Als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich lehren wir seit Jahren nicht nur die heilige Religion des Islams in der Linie der Ahli Sunnah wa’l Jama’at den jungen Muslimen und Musliminnen, die hier in Europa geboren und aufgewachsen sind, sondern bilden auch viele junge Hafiz-Hodscha-Gelehrte aus. Dabei werden diesen jungen Menschen, die das Interesse und die Neigung dazu haben, die ulûmu âliyye, d.h. die hohen religiöse Wissenschaften, beigebracht.

In dieser Hinsicht verkündet Ebu’l Faruk Süleyman Hilmi Tunahan kuddise sirruh, ein großer Muderris und ein Kamil und Mükemmil Murshid, die folgende Feststellung:
„Ich beglückwünsche euch Kinder. Während eure Altersgenossen ihren Begierden verfallen sind und ihren Trieben und Gelüsten folgen, seid ihr mit der Aneignung vom Koranwissen beschäftigt. Mit dem, was ihr hier lernt, bereitet ihr euch darauf vor, die Nachkommen der Ümmeti Muhammed aus dem (seelischen) Sumpf zu retten. Dies ist eine unbeschreiblich erhabene Pflicht… Ich schwöre bei Allah, Kinder, ihr seid die wertvollsten Menschen dieser Welt und die Sprösslinge des Gartens von Hatemu’s-Saade. Möget ihr alle ein Andenken (Geschenk) für die Ummah Muhammad sein.“ Mit diesen Wörtern ermutigte er seine Schüler, dem Heiligen Koran mit aller Kraft zu dienen.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns als Union Islamischer Kulturzentren in Österreich verkünden zu dürfen, dass ein aufgearbeitetes Programm zur Ausbildung der männlichen Hafiz-Gruppe, in unseren Räumlichkeiten in Parndorf (nähe Wien) , und der weiblichen Hafizah-Gruppe, in unserem Institut in Gramat, weiter seine Hafizschüler lehrt.
Motivieren sie bitte Ihre Söhne, Töchter und Enkelkinder im Rahmen dieses Programms ein Hafiz bzw. eine Hafiza zu werden, denn In einem Hadith spricht Rasülullah (s.a.v.):
„Wer auch immer den Koran liest, ihn auswendig lernt und das, was er erlaubt, als erlaubt und das, was er nicht erlaubt, als nicht erlaubt akzeptiert, den wird Allah ins Cennet bringen. Außerdem wird er zum Fürsprecher für zehn Menschen aus seiner Familie gemacht, die alle der Cehennem unterworfen werden.“

Zum Abschluss unserer Hutbe möchte ich Ihnen ein weiteres Hadith unseres ehrenvollen Propheten s.a.v. mitteilen:
„Die Ehrwürdigsten meiner Umma sind diejenigen, die den Koran auswendig lernen.“

Die Barāʾa-Nacht

Verehrte Muslime!

In unserer heutigen Hutbe geht es um die Bedeutung der Duʿā, des Bittgebets.

Duʿā bedeutet wörtlich „bitten”. Im Islam bedeutet es Allah in Demut und Bescheidenheit anzuflehen und Ihn um etwas zu bitten.

Jeder, der in Not ist, bittet den Stärkeren und Wohlhabenderen um Hilfe. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass selbst die reichsten und mächtigsten Menschen angesichts eines einfachen Virus hilflos sind und Menschen um Hilfe bitten, die schwächer sind als sie.

Warum sollte der Mensch, der in seinem begrenzten Leben, auf die Hilfe anderer angewiesen ist, nicht auf dieser Erde und im Jenseits Allah Taʿālā, den Allmächtigen, bitten und von Ihm Hilfe erflehen?

Die Duʿā ist auch eine Form der Anbetung, da sich der Mensch dadurch zu seiner Hilflosigkeit bekennt und sich auf Allahs Barmherzigkeit verlässt. Somit erfüllt er seine Pflicht als Diener. Der Gesandte Allahs (s.a.w.) wies in einem Hadith Scharīf auf die Bedeutung dieses Themas hin, indem er sagte: „Die Duʿā ist die Essenz der Anbetung.” (at-Tirmidhī, 3371)

In einem edlen Ayat sagt Allah Taʿālā: „Und euer Rabb (euer Herr) sprach: ,Bittet Mich, so erhöre Ich euch. Wahrlich, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eintreten.” (Al-Ghāfir, 40:60)

Einige Exegeten sagen, dass das Bittgebet auch eine Form der Anbetung ist, da im besagten Koranvers unmittelbar nach der Aufforderung zum Bittgebet die Anbetung erwähnt wird.

Im selben Ayat wird zum Ausdruck gebracht, dass die Bittgebete nicht unbeantwortet bleiben, sondern dass sie erhört werden. Die Exegeten erklären das Erhören wie folgt: „Jeder Gläubige, der zu Allah betet und etwas von Ihm erbittet, erhält von Allah, was er erbittet. Wenn diese Bitte mit der Vorsehung vereinbar ist, wird sie in dieser Welt erfüllt. Wenn nicht, wird sie für das Jenseits aufbewahrt und dort erfüllt. Aber sie bleibt nicht unbeantwortet.“ (Rūh al-bayan, al-Ghāfir, Ayat 60)

Damit die Duʿā erhört wird, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Einige davon sind:

Vor dem Bittgebet muss man für seine Sünden Buße tun. Man muss sich mit dem versöhnen, dessen Recht man verletzt hat. Man muss seinen Magen vor Haram-Nahrung schützen und darf nicht lügen. Zudem muss man sich mit aufrichtigem Herzen an Allah wenden und ihn innig bitten.

Unser Prophet (s.a.w.) sagte zu Saʿd ibn Abī Waqqās: „O Saʿd! Hüte dich vor Harām (vor dem Verbotenen). Denn wenn sich ein Bissen von Verbotenem im Magen (eines Menschen) befindet, wird sein Bittgebet vierzig Tage lang nicht erhört.” (Scharh Schir’at al-Islām, S. 163)

Außerdem sollte man das Zeitfenster und den Ort so wählen, dass das Gebet erhört wird. Dazu gehören, die Zeit unmittelbar vor der Morgendämmerung, der verborgene Moment zwischen dem Aufruf zum Freitagsgebet und dem Sonnenuntergang, die Zeit zwischen dem Ezan und der Iqāma, heilige Tage und Nächte, der Monat Ramadan, die Iftarzeit, der Tag vor den beiden Festen, die Festnächte, die Zeit nach dem Rezitieren oder der vollständigen Durchlesung des Korans, Momente der Herzensreinheit sowie Zeiten der Krankheit und des Regens.

Über die Menschen, die ins Paradies kommen werden, spricht Allah Taʿālā wie folgt: „Vor der Morgendämmerung bitten sie um Vergebung.” (Az-Zāriyāt, 51:18)

Das Gebet an heiligen Stätten wie der Kaaba und ihrer Umgebung trägt ebenfalls zur Erhörung der Gebete bei.

Allah nicht zu bitten ist ein Zustand der Selbstgenügsamkeit, also das Gefühl, nichts zu brauchen. Allah mag solche Menschen nicht.

So heißt es in einem edlen Ayat: „(Mein geliebter Prophet!) Sprich: ,Mein Herr würde Sich nicht um euch kümmern, wenn nicht euer Bittgebet wäre. Ihr habt (Ihn) ja geleugnet. So wird (eure Strafe) unabwendbar sein.’” (Al-Furqān, 25:77)

Die Mīradsch-NachtSich

Verehrte Muslime!
In der 27. Nacht des gegenwärtigen Monats Radschab begehen wir die Mīradsch-Nacht, die nächtliche Himmelsreise unseres Propheten. Sie fällt auf die Nacht von Donnerstag, dem 15. Januar, auf Freitag, den 16. Januar. Aus diesem Anlass ist das Thema unserer heutigen Hutbe das Wunder von Mīradsch.
Mīradsch bedeutet wörtlich „Leiter“. In der islamischen Terminologie bezeichnet es das besondere Ereignis, bei dem unser Prophet (s.a.w.) in einem sehr kurzen Zeitabschnitt nachts von der Haram asch-Scharīf, also von der Kaaba, zum Masdschid al-Aqsā in Jerusalem gebracht wurde. Von dort aus durchquerte er die sieben Himmel, bis er den äußersten Sidr-Baum, den Sidrat al-Muntahā, erreichte. Dann wurde er von Angesicht zu Angesicht mit der Gegenwart Allahs, fern von Zeit und Raum, beehrt und wieder zurückgebracht.
Das Mīradsch-Ereignis ist eines der großen Wunder unseres Propheten. In der Ayāt, die ich zu Beginn meiner Hutbe rezitiert habe, erklärt Allah der Allmächtige es wie folgt: „Preis sei Dem, Der Seinen Diener (Muhammed) nachts von der Masdschid al-Harām (der heiligen Gebetsstätte) zu der Masdschid al-Aqsā (der äußersten Gebetsstätte), deren Umgebung Wir gesegnet haben, reisen ließ, auf dass Wir ihm von Unseren Zeichen zeigen. Gewiss, Er ist der Allhörende, der Allsehende.“ (Sure Isra, 17:1)
Liebe Muslime! Der Mīradsch fand eineinhalb Jahre vor der Hidschra in der 27. Nacht des Radschab statt. In der ersten Phase der Reise wurde unser Prophet (s.a.w.) auf einem Reittier namens Burāq von der Masdschid al-Harām zur Masdschid al-Aqsā gebracht. Im zweiten Abschnitt wurde er mit dem Mīradsch, vergleichbar mit einem Aufzug, von der Masdschid al-Aqsā nach Sidrat al-Muntahā am Ende des Arshu-l-aʿlā (des höchsten Throns), gebracht. Von dort aus wurde er mit einem Transportmittel namens Rafraf in die Gegenwart Allahs, des Erhabenen, gehoben.
In der Gegenwart Allahs, des Erhabenen, pries er Ihn wie folgt: „Attahiyyātu lillāhi wassalawātu wattayyibāt”, was so viel bedeutet wie „Alle gottesdienstlichen Handlungen, seien sie mit der Zunge, mit dem Körper oder mit materiellen Dingen erbracht, gebühren Allah.” Allah Taʿālā erwiderte: „Assalāmu alayka ayyuhannabiyyu wa rahmatullāhi wa barakātuh.”, „O mein Gesandter, möge Allahs Salām, Seine Barmherzigkeit und Sein Segen auf dir sein.” Darauf entgegnete unser Prophet (s.a.w.): „Assalāmu alaynā wa alā ibādillāhis-sālihīn”, „Der Friede sei mit uns und den rechtschaffenen Dienern Allahs”. Damit schloss er sowohl die anderen Propheten als auch seine Umma in den Friedensgruß mit ein.
Ursprünglich waren in der Mīradsch-Nacht fünfzig tägliche Gebete als Geschenk für die Umma unseres Propheten vorgesehen. Auf wiederholte Bitten des Gesandten Allahs wurden sie auf fünf reduziert. Abdullāh ibn Masʿūd (r.a.) sagte: „(In der Mīradsch-Nacht) wurden dem Gesandten Allahs (s.a.w.) drei Dinge verliehen: Das fünfmal tägliche Gebet, die letzten beiden Āyats der Sure al-Baqara (Āmanarrasūlu…), und (die frohe Botschaft), dass die großen Sünden derjenigen seiner Umma vergeben werden, die Allah keine Partner zur Seite stellen. (Muslim, Iman, 173)
Auf seiner Reise traf unser Prophet (s.a.w.) in jedem Himmel einen Propheten. Auf der Rückreise sah er das Paradies mit all seinen Stufen und die Hölle mit all ihren Abstufungen. Am Morgen dieser Nacht ging er in die Moschee und berichtete den Quraisch alles über den Mīradsch. Die Polytheisten verleugneten ihn, und einige schwachgläubige Muslime wandten sich vom Islam ab. Abū Bakr (r.a.) jedoch bestätigte ihn ohne zu zögern, als er davon erfuhr. Deshalb wurde er Siddīq, der Wahrhaftige, genannt.
Liebe Muslime!
Wir sollten uns bemühen, diese Nacht so weit wie möglich mit Ibādāt zu verbringen. In unseren Kalendern ist nachzulesen, wie das Hādschat-Gebet mit zwölf Rakats nach dem Ischā-Gebet in der Mīradsch-Nacht sowie das Nāfila-Gebet mit vier Rakats zwischen dem Mittags- und dem Nachmittagsgebet am Tag verrichtet werden. Darüber hinaus sollte man am Mīradsch-Tag fasten. Am Dienstag, dem 20. Januar, beginnt der gesegnete Monat Schabān, der zweite der drei gesegneten Monate. Während wir die Mīradsch-Nacht feierlich begehen, sollten wir die Vorbereitungen für den gesegneten Schabān nicht vernachlässigen.

Sich vor der Hölle schützen

Verehrte Muslime!
In unserer heutigen Hutbe geht es um den Schutz vor der Bestrafung in der Hölle.
Wenn der Mensch eine drohende Gefahr wahrnimmt, die er als groß erachtet, unternimmt er alles, um diese abzuwehren und sich zu retten. Die irdischen Gefahren sind ebenso vergänglich wie die Genüsse und Freuden dieser Welt. Die eigentliche Gefahr ist die Gefahr der ewigen Hölle im Jenseits. Doch die vergänglichen Freuden und Vorteile dieser Welt betäuben das Bewusstsein mancher Menschen so sehr, dass sie sich nicht einmal an das Leben im Jenseits erinnern möchten.
Allah Taʿālā weist in der Sure al-Qiyāma auf diese Tatsache wie folgt hin: „Keineswegs! Vielmehr liebt ihr das (Weltliche), und vernachlässigt das Jenseits.“ (al-Qiyāma, 75:20-21
Das jenseitige Leben ist ein ewiges und beschwerliches Leben, in dem uns der eigene Wille genommen wird, materielle Möglichkeiten ihren Wert verlieren und die Menschen, von denen wir auf der Erde Hilfe erbeten haben, selbst zu Bittenden werden.
Letztendlich erwartet uns dort das endgültige Ende, wo wir entweder mit dem ewigen Paradies belohnt oder mit der ewigen Hölle bestraft werden. Die Dschannat ist uns nicht garantiert. Sollten wir uns daher nicht bemühen, uns vor der Hölle zu schützen?
Allah Taʿālā sagt in der Sure at-Taḥrīm: „O die ihr glaubt, bewahrt euch selbst und eure Angehörigen vor einem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind, über das hartherzige, strenge Engel (gesetzt) sind, die sich Allah nicht wiedersetzen in dem, was Er ihnen befiehlt, sondern tun, was ihnen befohlen wird.” (at-Taḥrīm, 66:6)
Dieser Koranvers gebietet uns in deutlichen Worten, zuerst uns selbst und dann unsere Familienangehörigen vor der Hölle zu schützen. Wer sich selbst nicht vor Gefahren schützen kann, kann auch anderen nicht helfen. Alles andere wäre eine Illusion.
Wer sich selbst rettet, sich aber nicht darum bemüht, auch seine Familienangehörigen zu retten, ist, gelinde gesagt, unachtsam. Er sollte wissen, dass er für diese Unachtsamkeit zur Rechenschaft gezogen wird.
Ali (karramallāhu wadschhah) interpretierte den Koranvers: „Bewahrt euch selbst und eure Angehörigen!” wie folgt: „Lernt selbst und lehrt euren Familien das Gute und erzieht sie im Islam!” (ad-Durr al-Manṯūr, at-Taḥrīm, 66:6)
Ibn Abbas (r.a.) interpretierte denselben Ayat wie folgt: „Gehorcht Allah, hütet euch vor Auflehnung Ihm gegenüber und gebietet euren Familienmitgliedern den Zikr damit Allah euch vor der Hölle rettet.”
Zaid ibn Aslam (r.a.) sagte: Als der Gesandte Allahs (s.a.w.) diesen Ayat las, fragten seine Gefährten: „O Rasūlullāh! Wie sollen wir unsere Familien vor der Hölle bewahren?” Daraufhin antwortete unser Prophet (s.a.w.): „Gebietet ihnen das, was Allah liebt und verbietet ihnen, was Allah missfällt.”
Liebe Muslime!
Wir müssen uns von Glaubensvorstellungen und Taten fernhalten, die uns in die Hölle führen. Nur so können wir uns selbst und unsere Familien vor der Hölle bewahren.
An erster Stelle der höllischen Taten steht die Vielgötterei (Schirk). Darunter fällt, die Existenz Allahs zu leugnen, an die Existenz anderer Götter neben Allah zu glauben oder der irrigen Vorstellung zu verfallen, das Allah zwar existiert, aber sich nicht in die Angelegenheiten Seiner Diener einmischt.
Im Koran sagt Allah Taʿālā: „Wahrlich, Allah vergibt nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Und Er vergibt, was darunter liegt, wem Er will. Wer Allah (etwas) beigesellt, der ist fürwahr weit abgeirrt. ” (an-Nisā, 4:116)
Die Strafe für Schirk ist die ewige Verdammnis in der Hölle. Es gibt jedoch auch Menschen, die trotz ihres Glaubens für eine Weile in der Hölle verweilen und anschließend ins Paradies kommen werden. Das sind die Auflehner unter den Gläubigen. Hier gibt es einen wichtigen Punkt, der beachtet werden muss. Der Gedanke „Wenn man am Ende ins Paradies kommt, kann man auch für eine gewisse Zeit das Höllenfeuer ertragen”, ist eine Einflüsterung des Teufels.
Wir sollten eines nicht vergessen! Wer sein Leben lang in Sünde verbringt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ohne den Iman ins Jenseits eingehen.

Die Rechtleitung (Hidāya)

Verehrte Muslime!

In unserer heutigen Hutbe geht es um die Bedeutung der Duʿā, des Bittgebets.

Duʿā bedeutet wörtlich „bitten”. Im Islam bedeutet es Allah in Demut und Bescheidenheit anzuflehen und Ihn um etwas zu bitten.

Jeder, der in Not ist, bittet den Stärkeren und Wohlhabenderen um Hilfe. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass selbst die reichsten und mächtigsten Menschen angesichts eines einfachen Virus hilflos sind und Menschen um Hilfe bitten, die schwächer sind als sie.

Warum sollte der Mensch, der in seinem begrenzten Leben, auf die Hilfe anderer angewiesen ist, nicht auf dieser Erde und im Jenseits Allah Taʿālā, den Allmächtigen, bitten und von Ihm Hilfe erflehen?

Die Duʿā ist auch eine Form der Anbetung, da sich der Mensch dadurch zu seiner Hilflosigkeit bekennt und sich auf Allahs Barmherzigkeit verlässt. Somit erfüllt er seine Pflicht als Diener. Der Gesandte Allahs (s.a.w.) wies in einem Hadith Scharīf auf die Bedeutung dieses Themas hin, indem er sagte: „Die Duʿā ist die Essenz der Anbetung.” (at-Tirmidhī, 3371)

In einem edlen Ayat sagt Allah Taʿālā: „Und euer Rabb (euer Herr) sprach: ,Bittet Mich, so erhöre Ich euch. Wahrlich, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eintreten.” (Al-Ghāfir, 40:60)

Einige Exegeten sagen, dass das Bittgebet auch eine Form der Anbetung ist, da im besagten Koranvers unmittelbar nach der Aufforderung zum Bittgebet die Anbetung erwähnt wird.

Im selben Ayat wird zum Ausdruck gebracht, dass die Bittgebete nicht unbeantwortet bleiben, sondern dass sie erhört werden. Die Exegeten erklären das Erhören wie folgt: „Jeder Gläubige, der zu Allah betet und etwas von Ihm erbittet, erhält von Allah, was er erbittet. Wenn diese Bitte mit der Vorsehung vereinbar ist, wird sie in dieser Welt erfüllt. Wenn nicht, wird sie für das Jenseits aufbewahrt und dort erfüllt. Aber sie bleibt nicht unbeantwortet.“ (Rūh al-bayan, al-Ghāfir, Ayat 60)

Damit die Duʿā erhört wird, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Einige davon sind:

Vor dem Bittgebet muss man für seine Sünden Buße tun. Man muss sich mit dem versöhnen, dessen Recht man verletzt hat. Man muss seinen Magen vor Haram-Nahrung schützen und darf nicht lügen. Zudem muss man sich mit aufrichtigem Herzen an Allah wenden und ihn innig bitten.

Unser Prophet (s.a.w.) sagte zu Saʿd ibn Abī Waqqās: „O Saʿd! Hüte dich vor Harām (vor dem Verbotenen). Denn wenn sich ein Bissen von Verbotenem im Magen (eines Menschen) befindet, wird sein Bittgebet vierzig Tage lang nicht erhört.” (Scharh Schir’at al-Islām, S. 163)

Außerdem sollte man das Zeitfenster und den Ort so wählen, dass das Gebet erhört wird. Dazu gehören, die Zeit unmittelbar vor der Morgendämmerung, der verborgene Moment zwischen dem Aufruf zum Freitagsgebet und dem Sonnenuntergang, die Zeit zwischen dem Ezan und der Iqāma, heilige Tage und Nächte, der Monat Ramadan, die Iftarzeit, der Tag vor den beiden Festen, die Festnächte, die Zeit nach dem Rezitieren oder der vollständigen Durchlesung des Korans, Momente der Herzensreinheit sowie Zeiten der Krankheit und des Regens.

Über die Menschen, die ins Paradies kommen werden, spricht Allah Taʿālā wie folgt: „Vor der Morgendämmerung bitten sie um Vergebung.” (Az-Zāriyāt, 51:18)

Das Gebet an heiligen Stätten wie der Kaaba und ihrer Umgebung trägt ebenfalls zur Erhörung der Gebete bei.

Allah nicht zu bitten ist ein Zustand der Selbstgenügsamkeit, also das Gefühl, nichts zu brauchen. Allah mag solche Menschen nicht.

So heißt es in einem edlen Ayat: „(Mein geliebter Prophet!) Sprich: ,Mein Herr würde Sich nicht um euch kümmern, wenn nicht euer Bittgebet wäre. Ihr habt (Ihn) ja geleugnet. So wird (eure Strafe) unabwendbar sein.’” (Al-Furqān, 25:77)

Die drei gesegneten Monate und die Raghā’ib-Nacht

Verehrte Muslime!

In unserer heutigen Hutbe geht es um die Bedeutung der Duʿā, des Bittgebets.

Duʿā bedeutet wörtlich „bitten”. Im Islam bedeutet es Allah in Demut und Bescheidenheit anzuflehen und Ihn um etwas zu bitten.

Jeder, der in Not ist, bittet den Stärkeren und Wohlhabenderen um Hilfe. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass selbst die reichsten und mächtigsten Menschen angesichts eines einfachen Virus hilflos sind und Menschen um Hilfe bitten, die schwächer sind als sie.

Warum sollte der Mensch, der in seinem begrenzten Leben, auf die Hilfe anderer angewiesen ist, nicht auf dieser Erde und im Jenseits Allah Taʿālā, den Allmächtigen, bitten und von Ihm Hilfe erflehen?

Die Duʿā ist auch eine Form der Anbetung, da sich der Mensch dadurch zu seiner Hilflosigkeit bekennt und sich auf Allahs Barmherzigkeit verlässt. Somit erfüllt er seine Pflicht als Diener. Der Gesandte Allahs (s.a.w.) wies in einem Hadith Scharīf auf die Bedeutung dieses Themas hin, indem er sagte: „Die Duʿā ist die Essenz der Anbetung.” (at-Tirmidhī, 3371)

In einem edlen Ayat sagt Allah Taʿālā: „Und euer Rabb (euer Herr) sprach: ,Bittet Mich, so erhöre Ich euch. Wahrlich, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eintreten.” (Al-Ghāfir, 40:60)

Einige Exegeten sagen, dass das Bittgebet auch eine Form der Anbetung ist, da im besagten Koranvers unmittelbar nach der Aufforderung zum Bittgebet die Anbetung erwähnt wird.

Im selben Ayat wird zum Ausdruck gebracht, dass die Bittgebete nicht unbeantwortet bleiben, sondern dass sie erhört werden. Die Exegeten erklären das Erhören wie folgt: „Jeder Gläubige, der zu Allah betet und etwas von Ihm erbittet, erhält von Allah, was er erbittet. Wenn diese Bitte mit der Vorsehung vereinbar ist, wird sie in dieser Welt erfüllt. Wenn nicht, wird sie für das Jenseits aufbewahrt und dort erfüllt. Aber sie bleibt nicht unbeantwortet.“ (Rūh al-bayan, al-Ghāfir, Ayat 60)

Damit die Duʿā erhört wird, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Einige davon sind:

Vor dem Bittgebet muss man für seine Sünden Buße tun. Man muss sich mit dem versöhnen, dessen Recht man verletzt hat. Man muss seinen Magen vor Haram-Nahrung schützen und darf nicht lügen. Zudem muss man sich mit aufrichtigem Herzen an Allah wenden und ihn innig bitten.

Unser Prophet (s.a.w.) sagte zu Saʿd ibn Abī Waqqās: „O Saʿd! Hüte dich vor Harām (vor dem Verbotenen). Denn wenn sich ein Bissen von Verbotenem im Magen (eines Menschen) befindet, wird sein Bittgebet vierzig Tage lang nicht erhört.” (Scharh Schir’at al-Islām, S. 163)

Außerdem sollte man das Zeitfenster und den Ort so wählen, dass das Gebet erhört wird. Dazu gehören, die Zeit unmittelbar vor der Morgendämmerung, der verborgene Moment zwischen dem Aufruf zum Freitagsgebet und dem Sonnenuntergang, die Zeit zwischen dem Ezan und der Iqāma, heilige Tage und Nächte, der Monat Ramadan, die Iftarzeit, der Tag vor den beiden Festen, die Festnächte, die Zeit nach dem Rezitieren oder der vollständigen Durchlesung des Korans, Momente der Herzensreinheit sowie Zeiten der Krankheit und des Regens.

Über die Menschen, die ins Paradies kommen werden, spricht Allah Taʿālā wie folgt: „Vor der Morgendämmerung bitten sie um Vergebung.” (Az-Zāriyāt, 51:18)

Das Gebet an heiligen Stätten wie der Kaaba und ihrer Umgebung trägt ebenfalls zur Erhörung der Gebete bei.

Allah nicht zu bitten ist ein Zustand der Selbstgenügsamkeit, also das Gefühl, nichts zu brauchen. Allah mag solche Menschen nicht.

So heißt es in einem edlen Ayat: „(Mein geliebter Prophet!) Sprich: ,Mein Herr würde Sich nicht um euch kümmern, wenn nicht euer Bittgebet wäre. Ihr habt (Ihn) ja geleugnet. So wird (eure Strafe) unabwendbar sein.’” (Al-Furqān, 25:77)

Imān-schädigendes Verhalten

Verehrte Muslime!

In unserer heutigen Hutbe geht es um die Bedeutung der Duʿā, des Bittgebets.

Duʿā bedeutet wörtlich „bitten”. Im Islam bedeutet es Allah in Demut und Bescheidenheit anzuflehen und Ihn um etwas zu bitten.

Jeder, der in Not ist, bittet den Stärkeren und Wohlhabenderen um Hilfe. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass selbst die reichsten und mächtigsten Menschen angesichts eines einfachen Virus hilflos sind und Menschen um Hilfe bitten, die schwächer sind als sie.

Warum sollte der Mensch, der in seinem begrenzten Leben, auf die Hilfe anderer angewiesen ist, nicht auf dieser Erde und im Jenseits Allah Taʿālā, den Allmächtigen, bitten und von Ihm Hilfe erflehen?

Die Duʿā ist auch eine Form der Anbetung, da sich der Mensch dadurch zu seiner Hilflosigkeit bekennt und sich auf Allahs Barmherzigkeit verlässt. Somit erfüllt er seine Pflicht als Diener. Der Gesandte Allahs (s.a.w.) wies in einem Hadith Scharīf auf die Bedeutung dieses Themas hin, indem er sagte: „Die Duʿā ist die Essenz der Anbetung.” (at-Tirmidhī, 3371)

In einem edlen Ayat sagt Allah Taʿālā: „Und euer Rabb (euer Herr) sprach: ,Bittet Mich, so erhöre Ich euch. Wahrlich, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eintreten.” (Al-Ghāfir, 40:60)

Einige Exegeten sagen, dass das Bittgebet auch eine Form der Anbetung ist, da im besagten Koranvers unmittelbar nach der Aufforderung zum Bittgebet die Anbetung erwähnt wird.

Im selben Ayat wird zum Ausdruck gebracht, dass die Bittgebete nicht unbeantwortet bleiben, sondern dass sie erhört werden. Die Exegeten erklären das Erhören wie folgt: „Jeder Gläubige, der zu Allah betet und etwas von Ihm erbittet, erhält von Allah, was er erbittet. Wenn diese Bitte mit der Vorsehung vereinbar ist, wird sie in dieser Welt erfüllt. Wenn nicht, wird sie für das Jenseits aufbewahrt und dort erfüllt. Aber sie bleibt nicht unbeantwortet.“ (Rūh al-bayan, al-Ghāfir, Ayat 60)

Damit die Duʿā erhört wird, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Einige davon sind:

Vor dem Bittgebet muss man für seine Sünden Buße tun. Man muss sich mit dem versöhnen, dessen Recht man verletzt hat. Man muss seinen Magen vor Haram-Nahrung schützen und darf nicht lügen. Zudem muss man sich mit aufrichtigem Herzen an Allah wenden und ihn innig bitten.

Unser Prophet (s.a.w.) sagte zu Saʿd ibn Abī Waqqās: „O Saʿd! Hüte dich vor Harām (vor dem Verbotenen). Denn wenn sich ein Bissen von Verbotenem im Magen (eines Menschen) befindet, wird sein Bittgebet vierzig Tage lang nicht erhört.” (Scharh Schir’at al-Islām, S. 163)

Außerdem sollte man das Zeitfenster und den Ort so wählen, dass das Gebet erhört wird. Dazu gehören, die Zeit unmittelbar vor der Morgendämmerung, der verborgene Moment zwischen dem Aufruf zum Freitagsgebet und dem Sonnenuntergang, die Zeit zwischen dem Ezan und der Iqāma, heilige Tage und Nächte, der Monat Ramadan, die Iftarzeit, der Tag vor den beiden Festen, die Festnächte, die Zeit nach dem Rezitieren oder der vollständigen Durchlesung des Korans, Momente der Herzensreinheit sowie Zeiten der Krankheit und des Regens.

Über die Menschen, die ins Paradies kommen werden, spricht Allah Taʿālā wie folgt: „Vor der Morgendämmerung bitten sie um Vergebung.” (Az-Zāriyāt, 51:18)

Das Gebet an heiligen Stätten wie der Kaaba und ihrer Umgebung trägt ebenfalls zur Erhörung der Gebete bei.

Allah nicht zu bitten ist ein Zustand der Selbstgenügsamkeit, also das Gefühl, nichts zu brauchen. Allah mag solche Menschen nicht.

So heißt es in einem edlen Ayat: „(Mein geliebter Prophet!) Sprich: ,Mein Herr würde Sich nicht um euch kümmern, wenn nicht euer Bittgebet wäre. Ihr habt (Ihn) ja geleugnet. So wird (eure Strafe) unabwendbar sein.’” (Al-Furqān, 25:77)

Die Bedeutung der Gesundheit im Islam

Verehrte Muslime!

In unserer heutigen Hutbe geht es um die Bedeutung der Duʿā, des Bittgebets.

Duʿā bedeutet wörtlich „bitten”. Im Islam bedeutet es Allah in Demut und Bescheidenheit anzuflehen und Ihn um etwas zu bitten.

Jeder, der in Not ist, bittet den Stärkeren und Wohlhabenderen um Hilfe. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass selbst die reichsten und mächtigsten Menschen angesichts eines einfachen Virus hilflos sind und Menschen um Hilfe bitten, die schwächer sind als sie.

Warum sollte der Mensch, der in seinem begrenzten Leben, auf die Hilfe anderer angewiesen ist, nicht auf dieser Erde und im Jenseits Allah Taʿālā, den Allmächtigen, bitten und von Ihm Hilfe erflehen?

Die Duʿā ist auch eine Form der Anbetung, da sich der Mensch dadurch zu seiner Hilflosigkeit bekennt und sich auf Allahs Barmherzigkeit verlässt. Somit erfüllt er seine Pflicht als Diener. Der Gesandte Allahs (s.a.w.) wies in einem Hadith Scharīf auf die Bedeutung dieses Themas hin, indem er sagte: „Die Duʿā ist die Essenz der Anbetung.” (at-Tirmidhī, 3371)

In einem edlen Ayat sagt Allah Taʿālā: „Und euer Rabb (euer Herr) sprach: ,Bittet Mich, so erhöre Ich euch. Wahrlich, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eintreten.” (Al-Ghāfir, 40:60)

Einige Exegeten sagen, dass das Bittgebet auch eine Form der Anbetung ist, da im besagten Koranvers unmittelbar nach der Aufforderung zum Bittgebet die Anbetung erwähnt wird.

Im selben Ayat wird zum Ausdruck gebracht, dass die Bittgebete nicht unbeantwortet bleiben, sondern dass sie erhört werden. Die Exegeten erklären das Erhören wie folgt: „Jeder Gläubige, der zu Allah betet und etwas von Ihm erbittet, erhält von Allah, was er erbittet. Wenn diese Bitte mit der Vorsehung vereinbar ist, wird sie in dieser Welt erfüllt. Wenn nicht, wird sie für das Jenseits aufbewahrt und dort erfüllt. Aber sie bleibt nicht unbeantwortet.“ (Rūh al-bayan, al-Ghāfir, Ayat 60)

Damit die Duʿā erhört wird, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Einige davon sind:

Vor dem Bittgebet muss man für seine Sünden Buße tun. Man muss sich mit dem versöhnen, dessen Recht man verletzt hat. Man muss seinen Magen vor Haram-Nahrung schützen und darf nicht lügen. Zudem muss man sich mit aufrichtigem Herzen an Allah wenden und ihn innig bitten.

Unser Prophet (s.a.w.) sagte zu Saʿd ibn Abī Waqqās: „O Saʿd! Hüte dich vor Harām (vor dem Verbotenen). Denn wenn sich ein Bissen von Verbotenem im Magen (eines Menschen) befindet, wird sein Bittgebet vierzig Tage lang nicht erhört.” (Scharh Schir’at al-Islām, S. 163)

Außerdem sollte man das Zeitfenster und den Ort so wählen, dass das Gebet erhört wird. Dazu gehören, die Zeit unmittelbar vor der Morgendämmerung, der verborgene Moment zwischen dem Aufruf zum Freitagsgebet und dem Sonnenuntergang, die Zeit zwischen dem Ezan und der Iqāma, heilige Tage und Nächte, der Monat Ramadan, die Iftarzeit, der Tag vor den beiden Festen, die Festnächte, die Zeit nach dem Rezitieren oder der vollständigen Durchlesung des Korans, Momente der Herzensreinheit sowie Zeiten der Krankheit und des Regens.

Über die Menschen, die ins Paradies kommen werden, spricht Allah Taʿālā wie folgt: „Vor der Morgendämmerung bitten sie um Vergebung.” (Az-Zāriyāt, 51:18)

Das Gebet an heiligen Stätten wie der Kaaba und ihrer Umgebung trägt ebenfalls zur Erhörung der Gebete bei.

Allah nicht zu bitten ist ein Zustand der Selbstgenügsamkeit, also das Gefühl, nichts zu brauchen. Allah mag solche Menschen nicht.

So heißt es in einem edlen Ayat: „(Mein geliebter Prophet!) Sprich: ,Mein Herr würde Sich nicht um euch kümmern, wenn nicht euer Bittgebet wäre. Ihr habt (Ihn) ja geleugnet. So wird (eure Strafe) unabwendbar sein.’” (Al-Furqān, 25:77)

Die Vorzüge von Hamd (Lobpreisung) und Schukr (Dankbarkeit)

Verehrte Muslime!

In unserer heutigen Hutbe geht es um die Bedeutung der Duʿā, des Bittgebets.

Duʿā bedeutet wörtlich „bitten”. Im Islam bedeutet es Allah in Demut und Bescheidenheit anzuflehen und Ihn um etwas zu bitten.

Jeder, der in Not ist, bittet den Stärkeren und Wohlhabenderen um Hilfe. Es ist jedoch auch eine Tatsache, dass selbst die reichsten und mächtigsten Menschen angesichts eines einfachen Virus hilflos sind und Menschen um Hilfe bitten, die schwächer sind als sie.

Warum sollte der Mensch, der in seinem begrenzten Leben, auf die Hilfe anderer angewiesen ist, nicht auf dieser Erde und im Jenseits Allah Taʿālā, den Allmächtigen, bitten und von Ihm Hilfe erflehen?

Die Duʿā ist auch eine Form der Anbetung, da sich der Mensch dadurch zu seiner Hilflosigkeit bekennt und sich auf Allahs Barmherzigkeit verlässt. Somit erfüllt er seine Pflicht als Diener. Der Gesandte Allahs (s.a.w.) wies in einem Hadith Scharīf auf die Bedeutung dieses Themas hin, indem er sagte: „Die Duʿā ist die Essenz der Anbetung.” (at-Tirmidhī, 3371)

In einem edlen Ayat sagt Allah Taʿālā: „Und euer Rabb (euer Herr) sprach: ,Bittet Mich, so erhöre Ich euch. Wahrlich, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eintreten.” (Al-Ghāfir, 40:60)

Einige Exegeten sagen, dass das Bittgebet auch eine Form der Anbetung ist, da im besagten Koranvers unmittelbar nach der Aufforderung zum Bittgebet die Anbetung erwähnt wird.

Im selben Ayat wird zum Ausdruck gebracht, dass die Bittgebete nicht unbeantwortet bleiben, sondern dass sie erhört werden. Die Exegeten erklären das Erhören wie folgt: „Jeder Gläubige, der zu Allah betet und etwas von Ihm erbittet, erhält von Allah, was er erbittet. Wenn diese Bitte mit der Vorsehung vereinbar ist, wird sie in dieser Welt erfüllt. Wenn nicht, wird sie für das Jenseits aufbewahrt und dort erfüllt. Aber sie bleibt nicht unbeantwortet.“ (Rūh al-bayan, al-Ghāfir, Ayat 60)

Damit die Duʿā erhört wird, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Einige davon sind:

Vor dem Bittgebet muss man für seine Sünden Buße tun. Man muss sich mit dem versöhnen, dessen Recht man verletzt hat. Man muss seinen Magen vor Haram-Nahrung schützen und darf nicht lügen. Zudem muss man sich mit aufrichtigem Herzen an Allah wenden und ihn innig bitten.

Unser Prophet (s.a.w.) sagte zu Saʿd ibn Abī Waqqās: „O Saʿd! Hüte dich vor Harām (vor dem Verbotenen). Denn wenn sich ein Bissen von Verbotenem im Magen (eines Menschen) befindet, wird sein Bittgebet vierzig Tage lang nicht erhört.” (Scharh Schir’at al-Islām, S. 163)

Außerdem sollte man das Zeitfenster und den Ort so wählen, dass das Gebet erhört wird. Dazu gehören, die Zeit unmittelbar vor der Morgendämmerung, der verborgene Moment zwischen dem Aufruf zum Freitagsgebet und dem Sonnenuntergang, die Zeit zwischen dem Ezan und der Iqāma, heilige Tage und Nächte, der Monat Ramadan, die Iftarzeit, der Tag vor den beiden Festen, die Festnächte, die Zeit nach dem Rezitieren oder der vollständigen Durchlesung des Korans, Momente der Herzensreinheit sowie Zeiten der Krankheit und des Regens.

Über die Menschen, die ins Paradies kommen werden, spricht Allah Taʿālā wie folgt: „Vor der Morgendämmerung bitten sie um Vergebung.” (Az-Zāriyāt, 51:18)

Das Gebet an heiligen Stätten wie der Kaaba und ihrer Umgebung trägt ebenfalls zur Erhörung der Gebete bei.

Allah nicht zu bitten ist ein Zustand der Selbstgenügsamkeit, also das Gefühl, nichts zu brauchen. Allah mag solche Menschen nicht.

So heißt es in einem edlen Ayat: „(Mein geliebter Prophet!) Sprich: ,Mein Herr würde Sich nicht um euch kümmern, wenn nicht euer Bittgebet wäre. Ihr habt (Ihn) ja geleugnet. So wird (eure Strafe) unabwendbar sein.’” (Al-Furqān, 25:77)